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Wanderungempfohlene Tour

Traumschleife Schanzerkopf-Tour

· 20 Bewertungen · Wanderung · Hunsrück
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  • Blick vom Schanzerkopf
    / Blick vom Schanzerkopf
    Foto: Tourist-Information Rheinböllen, Tourist-Information Rheinböllen
  • / Aussicht vom Schanzerkopf
    Foto: Tourist-Information Rheinboellen, Tourist-Information Rheinboellen
  • / Blick auf Argenthal
    Foto: Tourist-Information Rheinböllen, Tourist-Information Rheinböllen
  • / Am Waldsee
    Foto: Tourist-Information Rheinböllen, Tourist-Information Rheinböllen
  • / Infotafel an der Schanzerkopf-Tour
    Foto: Tourist-Information Rheinböllen, Tourist-Information Rheinböllen
m 600 550 500 450 400 14 12 10 8 6 4 2 km
Die Traumschleife beginnt und endet außerhalb von Argenthal an einem naturbelassenen Badesee im Wald. Lichtdurchflutende Buchenwälder im Wechsel mit dunklen Fichtenpassagen. Vom Schanzerkopf, oberhalb der Ski- und Rodelpiste ein weiter Blick ins Hunsrückland. Auf dem Weg nach Argenthal durchwandern wir offene Wiesen- und Ackerlandschaft sowie das Naturschutzgebiet Kloppwiesen, ein über 30 Hektar großes Feuchtgebiet.  
mittel
Strecke 14,6 km
4:30 h
290 hm
290 hm
633 hm
460 hm

Der Wanderer wird auf der Traumschleife in moderaten Anstiegen nach oben geführt. Dabei geht es an der Abruchkante, der ehemaligen Eisengrube Neufund vorbei über Teilstücke des Geo-Erlebnisweg zum Besucherplateau des Argenthaler Steinbruchs. Der letzte Anstieg  führt an der Köhlerhütte verbei, über den Ginsterkopf zum 643 Meter hohen Schanzerkopf, der höchsten Soonwalderhebung der Gemeinde Argenthal und dem höchsten Punkt der Traumschleife.

Nach dem Abstieg gelangt man ins Naturschutzgebiet Kloppwiesen. Zunächst parallel zur alten Bahntrasse führt die Wegtrasse bald entlang des wildromantischen Laufs des Neubrühlbachs. Auf dem letzten Teilstück der Tour Hinweistafeln zur Rheinböllerhütte, die die Eisenerze aus Argenthal verarbeitete. 

Der Weg wurde mit 60 Erlebnispunkten durch das Deutsche Wanderinstitut zertifiziert. 

 

Autorentipp

 Besucherplateau am Steinbruch:

 Abstecher (600 m auf Geo-Erlebnisweg) zu einem Quarzitabbau zeigt Einblicke in die „Gebirgsarchitektur“ des Soonwaldes.

Profilbild von Iris Müller
Autor
Iris Müller
Aktualisierung: 22.07.2021
Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
633 m
Tiefster Punkt
460 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Die Traumschleifen haben teilweise steile, schwierige und bei Regen- oder Winterwetter rutschige Passagen. Deshalb sind Trittsicherheit und gute Kondition unbedingte Voraussetzungen zum Erwandern dieser Premiumrundwanderwege.

Weitere Infos und Links

Info unter: www.sim-rhb.de

Tourist-Information im Neuen Schloss, Am Schlossplatz, 55469 Simmern,  Telefon 06761 837296

Info unter: www.hunsruecktouristik.de

Hunsrück-Touristik GmbH, Gebäude 663, 55483 Hahn-Flughafen, Tel. 06543 507700

Start

Waldsee Argenthal (489 m)
Koordinaten:
DD
49.958501, 7.594494
GMS
49°57'30.6"N 7°35'40.2"E
UTM
32U 399186 5534963
w3w 
///gewöhnen.ewigen.abhängen

Ziel

Waldsee Argenthal

Wegbeschreibung

Der Weg beginnt am Parkplatz des Argenthaler Waldsees, einem naturbelassenen Badesee im Wald, der im 19. Jahrhundert noch eine Eisenerzgrube war. Über Waldwege und Pfade wandern wir am Schwarzenbruch See  vorbei und weiter auf dem Geo-Erlebnisweg, der mit einem kleinen Abstecher einen Blick in den Argenthaler Quarzitsteinbruch. Dort sind von einem Besucherplateau aus eindrucksvolle Einblicke in die „Gebirgsarchitektur“ des Soonwaldes möglich. Entlang der Hangkante des Steinbruches  und durch Mischwälder führt der Weg in Richtung Ginsterkopf und durchwandert eine abwechslungsreiche Waldlandschaft bis zum Parkplatz Schanzerkopf, ebenfalls Start- und Zielpunkt der Traumschleife. Ab jetzt beginnt für uns der leichte Aufstieg auf den Schanzerkopf, wo unser Weg am Gipfel auf den Soonwaldsteig triff und diesen ein Stück begleitet. Vom Gipfel des Schanzerkopfes bietet sich ein herrlicher Ausblick über den Hunsrück, der bei einer kleinen Rast auf einer Sinnesbank in vollen Zügen genossen werden kann. Auf einer Infotafel werden anschaulich Sinn und Zweck der fünf weithin sichtbaren und markanten Türme erläutert. Nach dem Verlassen des Soonwaldsteiges wandern wir durch alte Buchen-, Fichten- und Mischwaldbestände in Richtung Ellern. Nach der Überquerung der alten Trasse der Hunsrückbahn wird das Naturschutzgebiet „Kloppwiesen“ mit seinem idyllischen Neubrühlbach durchwandert. Vom Rand des Naturschutzgebietes verläuft der Weg Richtung Argenthal durch offene Wiesenlandschaften, teilweise über den Bahndamm der alten Hunsrückbahn-Trasse durch herrliche Landschaft mit tollen Ausblicken. Zuletzt führt uns die Wanderung wieder durch ein kleines Waldstück, entlang der „Baum des Jahres“-Route in Richtung Waldsee zum Ausgangspunkt.

Auf dem letzten Teilstück der Tour finden sich einige Hinweistafeln zur Rheinböller Hütte, die die Eisenerze aus Argenthal verarbeitete. Bereits 1598 bestand die Hütte, die in der Mitte des 17. Jahrhunderts zu einem bedeutenden Unternehmen herangewachsen war. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gelangte die Hütte in den Besitz der Familie Puricelli. Neben Roheisen und Schmiedeeisen produzierte Puricelli Gusseisen. Die Produktpaltette beim Gusseisen reichte vom gesamten Bereich des Ofenbaues bis zur Herstellung von Röhren, Säulen und Kandelabern (gasbetriebene Straßenleuchten).

 

 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Buslinien 230 (Bingen-Simmern), Buslinie 649 (Rheinböllen – Simmern)

Infos auf: www.vrminfo.de

 

 

Anfahrt

Über die A61 aus Richtung Koblenz oder Mainz, Abfahrt Rheinböllen, dann B50 bis Argenthal bis Waldseestraße

Zieleingabe für Navigation: 55496 Argenthal, Waldsee

Parken

Parkplatz Argenthaler Waldsee

Parkplatz Schanzerkopf

Koordinaten

DD
49.958501, 7.594494
GMS
49°57'30.6"N 7°35'40.2"E
UTM
32U 399186 5534963
w3w 
///gewöhnen.ewigen.abhängen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Bewertungen

3,2
(20)
Dr. Jörg Günther
02.11.2021 · Community
Schöne Wälder in herbstlichen Farben - kaum zu übertreffen. Die ersten 1-2 Stunden sind dann doch recht fordernd, da der Blick ständig auf den Boden gerichtet sein muss wegen Wurzeln und glatten Steinen. Was fehlt: mehr Ausblicke, es sind nur 2.5 Fernblicke - es wird auf Dauer etwas eintönig. Die Wiesen und Felder kommen erst in der letzten Stunde. Auch der Weg an der Straße entlang nimmt etwas von der Wertung - daher nur 4 Sterne.
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Gemacht am 31.10.2021
Delleré René 
09.03.2021 · Community
Parkplatz beim Argenthaler Waldsee leicht zu finden, ein schon großer Parkplatz der jedoch bereits zur Hälfte belegt war, denke im Sommer bei Badetemperaturen wird es da eher zu knapp mit den Plätzen. Gibt zum Glück dann Alternativen zum Parken. Wanderrichtung im Uhrzeigersinn, also Richtung Argenthal um den flotten Teil zum Schluss gegen die Sonne wandern zu können. Der Weg hat genügend teils schön geschnitzte Rast- und Sitzplätze, Flyer waren ebenfalls schon vorhanden. Viele Info- und Positionsschilder, Richtungsschilder und die jeweiligen Km-Schildchen . Flotte Wald- und Wiesenetappen, etwas „langweilig“ zieht sich der Wanderweg teilweise knapp im Wald längst der L239 zum Schanzerkopf hin. Beim Schanzerkopf geht es bergab zu dieser Hütte weiter links hinein in Richtung Waldsee, ab da leider den Weg etwas verloren, was sich übrigens dann mehrmals wiederholte, was zum Teil auch sicherlich den vielen umgefallenen Bäumen geschuldet war. Nicht so anstrengend zu wandern, wie gesagt, die Steigung längs der L239 zieht sich halt. Einige Abwechslungen sind enthalten z.b. kleinere Weiheranlagen, der Steinbruch, schön geschnitzte Bänke sowie Infotafeln und auch einige Aussichten. Gut auch die Möglichkeit der Getränkeversorgung bei der sauber installierten Köhlerhütte. Alles in allem ein eigentlich „ruhiger“ Wanderweg, leider verhinderten recht viele Mountainbiker das komplette Relaxen in der sonst eher ruhigen Natur.
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Gemacht am 21.02.2021
Schöne Passage längst der Schienentrasse der „Hunsrückquerbahn“
Foto: Delleré René, Community
Einige Infotafeln gibt es, aber anderes zu entdecken hat der Weg ebenfalls
Foto: Delleré René, Community
Willkommensfigur am Dorfeingang von Ellern
Foto: Delleré René, Community
Einige fehlende Wegeschilder sind (hoffentlich) dem Baumfall geschuldet
Foto: Delleré René, Community
Zwar nicht „die“ Aussicht, aber nach der langen Passage längst der L239 äußerst willkommene Abwechslung
Foto: Delleré René, Community
Detailfoto vom Schanzerkopf auf Argenthal hinab
Foto: Delleré René, Community
Ebenfalls ein flotter Einstieg zu der Traumschleife erwartet einen auf dem richtig großem Wanderparkplatz Schanzerkopf
Foto: Delleré René, Community
Beschilderung hier fast nicht vorhanden, man geht halt einfach geradeaus
Foto: Delleré René, Community
„Warmer“ Rückweg bergab zu dem Waldsee dank unserer gewählter Wanderrichtung
Foto: Delleré René, Community
Oha, Richtung Steinbruch ändert sich was
Foto: Delleré René, Community
Flotte saubere Versorgungshütte, Respekt !
Foto: Delleré René, Community
Schon ein massiver Einbruch in die Natur
Foto: Delleré René, Community
Trotz des sonnigen Tages immer noch ein leichter Eisfilm über diesen Weihern
Foto: Delleré René, Community
Immer wieder findet sich unterwegs so manch schön herausgearbeitete Rastbank
Foto: Delleré René, Community
So, angekommen, wie schon am Schanzerkopf-Eingangstor eine flotte Begrüßung oder hier dann besser gesagt, ein flotter Abschied
Foto: Delleré René, Community
Torsten Hahn 
27.01.2021 · Community
Schöne Traumschleife! Die neuen Pfade sind toll geworden und machen die Tour sehr abwechslungsreich! Das Getränkeangebot an der Köhlerhütte kam zum richtigen Zeitpunkt! Tolle Idee und vielen Dank für das Hegen und Pflegen! Die Wegeführung bis zum Gipfel und wieder hinunter über Teile des Soonwald-Steiges ist gelungen. Schade, dass es auf dem Schanzerkopf selbst keine Einkehrmöglichkeit gibt. Der Rückweg an den alten Gleisen der Hunsrück-Bahn und im weiteren Verlauf auf dem alten Bahndamm, ist zwar sehr interessant, aber doch etwas eintönig durch die langen, geraden Forstwege. Dennoch eine empfehlenswerte Tour - zu jeder Jahreszeit!
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Gemacht am 23.01.2021
Foto: Torsten Hahn, Community
Foto: Torsten Hahn, Community
Foto: Torsten Hahn, Community
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Fotos von anderen

+ 60

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
14,6 km
Dauer
4:30 h
Aufstieg
290 hm
Abstieg
290 hm
Höchster Punkt
633 hm
Tiefster Punkt
460 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights

Statistik

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Funktionen
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Karten und Wege
Strecke  km
Dauer : h
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Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
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