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Mosel-Camino - ein Jakobsweg von Koblenz-Stolzenfels nach Trier St. Matthias [Pilgerweg und Wanderweg; (Moselcamino; Mosel-Jakobsweg; Pilgern)]

· 9 Bewertungen · Pilgerweg
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Pilgerwege Deutschland Verifizierter Partner 
  • Karden mit St.-Castor-Kirche ('Mosel-Dom')
    / Karden mit St.-Castor-Kirche ('Mosel-Dom')
    Foto: Wolfgang Welter, Pilgerwege Deutschland
m 400 300 200 100 140 120 100 80 60 40 20 km

Pilgern und Wandern von Koblenz-Stolzenfels (linke Rheinseite) nach Trier St. Matthias.

Entlang der Mosel und auf den Höhen von Hunsrück und Eifel.

Sechsmal wird die Moselseite gewechselt!

mittel
Strecke 157 km
46:50 h
4.303 hm
4.244 hm
435 hm
69 hm

Seit Sommer 2008 ist der sog. Mosel-Camino als Teil des Jakobus-Pilgerwegs nach Santiago de Compostela von Koblenz-Stolzenfels bis zur Benediktiner­­abtei St. Matthias in Trier auf einer überaus abwechs­lungs­reichen und land­schaftlich reizvollen Strecke komplett markiert. 

Weit über tausend Schilder und Aufkleber mit der gelben Jakobs­muschel auf blauem Grund sowie etliche gelbe Pfeile leiten den Pilger und Wan­derer auf rund 160 Kilometern (mit Abstechern und Be­sichtigungen ent­spre­chend mehr) zur letzten Ruhestätte des Apostels Matthias.

Die zusammenlaufenden Rippen der Muschel weisen gleich­­sam als Pfeil die Richtung.  

In Verbindung mit dem Ökumenischen Pilgerweg, dem Elisabeth­pfad (2) und dem Lahn-Camino (Görlitz – Eisenach – Marburg – Lahnstein) ist damit auf beiden Seiten der Mosel sowie deren angrenzenden Höhen die Möglichkeit ge­schaf­fen worden, in Ost-West-Richtung nach Trier zum Sarkophag mit den Gebeinen des Apostels Matthias und von dort weiter nach Santiago de Compostela zum Reliquienschrein des Apostels Jakobus zu pilgern.

Der (entgegengesetzte) Lauf der Mosel gibt zwar grob die süd­westliche Richtung in die Bistumsstadt vor. Um aber die mosel­­typischen Mäander zu umgehen, führt der Weg immer wieder auf die gelegentlich luftigen Höhen von Eifel und Huns­rück.

Immer wieder säumen mittelalterliche Bur­gen und Ruinen, aber auch alt-ehrwürdige (Kloster-)Kirchen und Kapellen die Pilger­strecke. Traditionelle Wallfahrtsorte wech­s­eln mit romantischen Weindörfern und -städten ab.

Der Schwierigkeitsgrad dieser Route ist sicherlich insgesamt fordernd, aber nicht überfordernd; dennoch ist wegen so mancher steilen Pas­sage im Weinberg ein aus­reichendes Maß an Kondition und Trittsicherheit sowie vernünftiges Schuhwerk erforder­lich.  

In den Neu-Ausgaben der entsprechenden   LVermGeo-Wander­karten (1:25000) ist der Weg eingetragen!

Gute ÖPNV-Verbindungen machen es möglich, auch als Tages- oder Wochenendpilger in individuell gewählten (Tages- oder Wochenend-) Abschnitten zu gehen. 

Autorentipp

10 GEHbote … (die man - angeblich - in der Kathedrale von Le Puy-en-Velay auf einem Zettel geschrieben fand. Quelle/Verfasser unbekannt)

  1. Es gibt fürs Pilgern kein besseres Fortbewegungsmittel als das Gehen. Nur Gehen! Darum geht es.
  2. Setz dich nicht unter unnötigen sportlichen Leistungsdruck. Du kommst doch immer nur bei dir selber an.
  3. Reduziere dein Gepäck auf das Nötigste. Es ist ein gutes Gefühl, mit wenig auszukommen.
  4. Einfachheit begünstigt spirituelle Erfahrungen, ja sie ist sogar die Voraussetzung dafür.
  5. Du kannst besser in dich gehen und offener auf andere zugehen.
  6. Auf die Schnelle wirst du nichts kapieren. Du musst tage-, wochenlang unterwegs sein, bis du dem Pilger-Weg allmählich auf die Spur kommst.
  7. Wenn du bewusst gehst, lernst du den Weg so anzunehmen, wie er ist. Dies zu begreifen, ist ein wichtiger Lernprozess und braucht seine Zeit.
  8. Alles - auch das Mühsame - hat seinen tiefen Sinn. Vielleicht erkennst du diesen erst später.
  9. Auch wenn Krisen dich an deinem wunden Punkt treffen, geh weiter. Vertraue darauf: Es geht, wenn man geht.
  10. Es pilgert sich leichter, wenn du im Namen Gottes gehst. Wenn Gott für dich in weite Ferne gerückt ist, könnten dir die GEHbote 1 - 9 helfen, das Göttliche in dir wieder zu entdecken.
Profilbild von Wolfgang Welter
Autor
Wolfgang Welter
Aktualisierung: 25.09.2021
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Minheimer Schutzhütte, 435 m
Tiefster Punkt
KO-Stolzenfels Rheinufer, 69 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Keine besonders nennenswerten. Die Abstiege in Alken, Karden und Traben-Trarbach sind recht steil und erfordern ein gewisses Maß an Trittfestigkeit und Schwindelfreiheit.

Der Aufstieg von Zell auf den Bummkopf ist das wohl anstrengendste Teilstück.

Moselsteig, die beiden Moselhöhenwege und diverse lokale Wanderwege bieten Weg-Alternativen. Diese sind jedoch in der Regel länger und nicht mit der Muschel markiert. Ggf. sollte man eine geeignete Wanderkarte mitführen.

Weitere Infos und Links

Homepage: https://www.mosel-camino.info/

E-Mail: Mosel-Camino@t-online.de 

Facebook: https://www.facebook.com/pages/Mosel-Camino-Jakobsweg-Pilgerweg/196151197079862?ref=bookmarks

YouTube: http://www.youtube.com/watch?v=mS_NvtwWKHo

Start

Koblenz-Stolzenfels (77 m)
Koordinaten:
DD
50.304608, 7.592258
GMS
50°18'16.6"N 7°35'32.1"E
UTM
32U 399751 5573447
w3w 
///ablehnte.neigte.falschem

Ziel

Trier St. Matthias

Wegbeschreibung

Koblenz - Stolzenfels – Waldesch – Hünenfeld – Naßheck – Dreifaltigkeitskirche Bleidenberg (Gem. Oberfell) – Alken – Löf – Hatzenport – Lasserg – Burg Eltz – Karden – Treis – Kloster Maria Engelport – Beilstein – Kapelle Lindenhäuschen (Gem. Grenderich) – Bullay – Marienburg – Zell - Kaimt – Zell – Bummkopf – Enkirch – Starkenburg – Traben - Trarbach – Bernkastel - Kues – Lieser – (Osann - ) Monzel – Klausen – Klausen - Krames – Klüsserath – Ensch – Schweich – Trier - Quint – Trier - Ehrang – Trier - Biewer – Trier (St. Matthias)

Kurzbeschreibung der Einzeletappen

1. Etappe: Koblenz-Stolzenfels – Alken (ca. 19 km)

Eigentlicher Startpunkt des Mosel-Caminos (als Fortsetzung des auf der anderen Rheinseite endenden Lahn-Caminos) ist das Koblenz-Stolzenfelser Rheinufer. Von hier geht es zunächst zur Pfarrkirche St. Menas und weiter hinauf zum Schloss Stolzenfels (Besichtigung einplanen). Von dort bergauf durch den Wald zum Schüllerhof und zu den Resten des altrömischen Merkurtempels. Auf dem Pastorenpfad gelangt man nun an den Ortsrand von Waldesch. Hier sogleich im fast rechten Winkel links ab, dann hinauf nach Hünenfeld. Über den Bruder-Tönnes-Hügel weiter zur B 327 (Hunsrückhöhenstraße), diese überqueren und geradeaus nach Naßheck. Dort links ab, über die A 61 und hinab zum Aspeler Bach. Hier wieder links halten und nach einer erneuten Steigung neben dem Oberfeller Bach zur Dreifaltigkeitskirche auf dem Bleidenberg. Entlang der Fußfallstationen recht steil hinunter nach Alken. Dort sogleich in die von-Wiltberg-Straße einbiegen, um die St.-Michaels-Kirche mit Gebeinhaus zu besichtigen. Danach weiter ins Dorf.

2. Etappe: Alken – (Treis-) Karden (ca. 19 km)

Über die südlich gelegene Moselbrücke führt der Weg auf die Eifel-Moselseite, zuerst nach Löf , dann auf einem schmalen Pfad weiter, rechts (!) der Bahngleise unterhalb der Rabenlay, nach Hatzenport. Am Ortsende geht es sanft ansteigend hinauf zum ‚Küppchen‘, ein Startplatz für Drachenflieger mit prächtiger Aussicht auf die gegenüber liegenden Hunsrückhöhen. Hinter Lasserg biegt der Camino scharf links ab; über den Neuhof und die Antoniuskapelle gelangt man ins Elzbachtal und zur Burg Eltz. Hinter der Burg den Elzbach überqueren und auf einem steilen Pfad hoch zum ehemaligen Forsthaus Rotherhof. Dort links halten und an einigen alten Kreuzwegstationen vorbei hinauf zur K 32. Dieser bis zu einer auffälligen Baumreihe folgen und links einbiegen. Bald kommt man auf den Buchsbaumwanderpfad, danach zum Aussichtspunkt Kompes Köpfchen (nicht weit von hier: Pilgerherberge Klickerterhof!). Nun geht es steil hinab nach Karden mit seiner Stiftskirche St. Kastor.

3. Etappe: Treis-Karden - Bullay (ca. 27 km)

Wieder geht es über eine Moselbrücke zurück auf die Hunsrück-Moselseite nach Treis; dort rechts ab und über die Hauptstraße ans Ortsende. Unterhalb der Wildburg führt der Weg auf holprigem Boden allmählich ansteigend auf den Beurenkern. Ein paar hundert Meter hinter dem Beurenhof im rechten Winkel nach rechts ins Flaumbachtal abbiegen. Bald schon erscheint Kloster Maria Engelport. Weiter geht es durch den Wald bergauf zur K 36; dort rechts abbiegen, 200m auf der Straße, dann bei der Hütte 'Schafstall' nach links in den Wald. Weiter hinab nach Beilstein mit Kapuzinerkloster-Kirche und Ruine Metternich. Anschließend ein gutes Stück auf der K 42 (Asphaltstrecke) und durch den Wald wieder hinauf auf die Hunsrückhöhen, wo man alsbald auf die L 200 kommt. Diese überqueren, um über einen Hohlweg, danach eine offenen Wiesenweg auf die ‚Alte Schanze‘ zu gelangen. Dort rechts zur „Lindenhäuschen“ genannten Kapelle. Weiter auf dem Fahrweg, dann bei der Panorama-Hütte rechts ab in den Wald. Nach ca. 1½ Stunden erreicht man in Bullay wieder das Moseltal.

4. Etappe: Bullay - Traben-Trarbach (ca. 23 km)  

Erneut wird hier die Moselseite gewechselt. Am Ende der Brücke nach links, dann nach wenigen Metern die Straße überqueren und über einen Serpeninenpfad hinauf zur Marienburg (Jugendbildungsstätte des Bistums mit Kapelle) mit toller Aussicht. Anschließend in südöstliche Richtung zu einer Straße, die auf den Zeller Stadtteil Barl führt . Dieser aber nur ein kurzes Stück folgen, dann links ab und immer geradeaus, an der Ruine Marienthaler Hof vorbei nach Zell-Kaimt (Abstecher zur Pfarrkirche St. Jakobus!). Über eine Fußgängerbrücke wieder auf die rechte Moselseite nach Zell. Dort am Moselufer entlang zum Ortsteil Notenau. Hier einbiegen und rechts hoch, an der ehemaligen Wassertretanlage vorbei, zum Aussichtspunkt „Beinter Kopf“, danach zur „Schönen Aussicht“ und schließlich auf den Bummkopf. Dort die K 52 überqueren und durch den Wald, später durch die Weinberge, hinab nach Enkirch (Rundgang einplanen). Hier geht es wieder bergauf zum ‚Rottenblick‘, von dort auf prächtigem Panoramaweg („Kirst“) nach Starkenburg mit der wunderschönen evangelischen Kirche. Beim „Pavillon“ führt der Camino linkerhand zur Ruine Grevenburg, von dort hinab nach Traben-Trarbach mit seinen beeindruckenden Jugendstilhäusern (Pilgerherberge ‚Alte Lateinschule!).

5. Etappe: Traben-Trarbach – (Osann-) Monzel (ca. 18 km)

An der Straße nach Kautenberg (L 187) führt bald der Weg rechts ab und hinauf zum „Taubenhaus“. Gleich dahinter links halten und zunächst auf Weinbergs-, dann Waldwegen immer weiter hinauf in die Nähe der Graacher Schanzen. Dort den Hochmoselübergang unterqueren und, an der Waldschenke „Zur eisernen Hand“ vorbei, hinab ins Moseltal nach Bernkastel, das zu Füßen der Burg Landshut liegt. Über die Moselbrücke geht es zum Stadteil Kues mit Cusanus-Stift und Geburtshaus von Nikolaus von Kues. An diesem in die Kardinalstraße einbiegen und weiter durch die Weinberge nach Lieser. Hier am Schloss Lieser vorbei zum gleichnamigen Nebenfluss der Mosel (Achtung: bei Hochwasser Parallelwege/Straße nehmen!). Unmittelbar vor der Brücke rechts ab. Nach 100 m links die Straßenunterführung ('Eselstunnel') nehmen. Nun hinauf auf den Brauneberg (Panoramaweg). Durch die Weinberge gelangt man schließlich nach Monzel mit seiner St.-Nikolaus-Kirche.

6. Etappe: (Osann-) Monzel – Klüsserath (ca. 18 km)

Entlang der Brunnenstraße geht es hinauf in Richtung Monzeler Hüttenkopf. Bei der Grillhütte links halten, dann durch den Wald zur Schutzhütte Minheim. Hier tolle Aussicht auf die Wittlicher Senke und über Burg Landshut hinweg auf den Hunsrück. Weiter auf einem Fahrweg nach Neu-Minheim, dann wieder hinauf nach Klausen, der - neben St. Matthias in Trier - wohl wichtigsten Wallfahrtsstätte der Region (Pilgerherberge!). Über den Ortsteil Krames führt der Camino an der Blasiuskapelle vorbei auf Feld- und Waldwegen nach Süden zur Waldkapelle am Hansenberg. Dort die Straße überqueren und auf befestigtem Fahrweg immer geradeaus, dann scharf rechts zur Klüsserather Schutzhütte abbiegen. Nach 20 m links in den Wald einbiegen, ein paar Minuten später weiter geradeaus über eine weite Wiesen-/Feldfläche und von dort nach einer knappen halben Stunde zu den Weinbergen der 'Klüsserather Bruderschaft' mit der Schutzhütte bei der Wetterstation. Von dort durch die Weinberge zur K 41, wenig später dann am Ortsrand die Salm, die bei Klüsserath in die Mosel mündet; bereits vorher gibt es Möglichkeiten, nach links haltend in die Ortsmitte abzuzweigen.

7. Etappe: Klüsserath – Schweich (ca. 15 km)

Hinter der Salmbrücke folgt der Weg den Kreuzwegstationen hoch zur Marienkapelle, wo der Aufstieg mit einem prächtigen Blick auf die Klüsserather ‚Bruderschaft‘belohnt wird. Über die Thörnicher Ritsch geht es anschließend auf asphaltierten Weinbergswegen wieder hinab ins Kahlbachtal. Dort die L 48 überqueren, hinter den Leitplanken halten, um rechter Hand in den Wald zu kommen. Hier oberhalb der Kahlbachmühle weiter, danach durch Weinberge mit tollen Aussichten bis fast an den Ortsrand von Ensch. Hier führt der Weg mit leichtem Anstieg auf Waldwegen zum Zitronen(krämer)kreuz, eine gute halbe Stunde später zum Landwehrkreuz. Beide sind als Rastplatz geeignet. Oberhalb des Landwehrgrabens gelangt man nun auf einem Waldweg zur Schutzhütte Rupperoth. Von hier geht es durch die Wingerte des Annabergs hinab nach Schweich, wo der Schriftsteller Stefan Andres seine Kindheit und Jugend verbrachte. Im Zentrum der Stadt steht die Pfarrkirche St. Martin; den Alten Fährturm und das Moselufer erreicht man in wenigen Minuten.

8. Etappe Schweich – Trier St. Matthias (ca. 22 km)

Durch die Stadt in Richtung Bahnhof, unter der Bahnlinie hindurch zum Parkplatz Heilbrunnen (Abstecher zum Kreuzweg und Kapelle bzw. zum Naherholungsgebiet mit Wassertretbecken). Dort nach links und am Haardthof vorbei durch den Wald nach Trier-Quint. Kurz vor dem DB-Haltepunkt rechts in den Adolf-Krämer-Weg einbiegen, anschließend durch den Wald hoch auf die Ehranger Heide. Ab der Heidekapelle den Kreuzweg (in umgekehrter Richtung) hinunter nach Trier-Ehrang nehmen und an der Pfarrkirche St. Peter vorbei auf die Kyllstraße. Hier nach rechts über die Kyllbrücke auf die Ehranger Straße. Vor der evangelischen Kirche rechts ab auf die Wallenbachstraße und am Wallenbach entlang bis zum Moselhöhenweg/Karl-Kaufmann-Weg/Eifelsteig. Dort links in den Wald abbiegen und für einen Kilometer den Weg hoch ‚auf die Bausch’ nehmen. Auf einer Hochterrasse gelangt man zur versteckt gelegenen Maria-Hilfs-Kapellchen am Galgenberg; von dort führt der Weg dann wieder hinunter, nach Trier-Biewer (Pfarrkirche St. Jakobus, meist geschlossen). Hier trifft der Camino auf die von der Eifel kommende Nebenroute des Jakobsweges von Köln nach Perl/Schengen, deren Markierung mehr strahlenförmig gestaltet ist. An der Hauptstraße rechts halten. Am Jakobusbrunnen die erneut rechts ab, am Hof der Grundschule entlang in den (Weißhaus-)Wald. Auf Panoramaweg mit schönem Blick auf Trier zum Hochschulgelände und weiter zur  Kaiser-Wilhelm-Brücke, auf der ein letztes Mal die Mosel überquert wird. Gleich hinter der Brücke* führt rechts eine Treppe wieder zum Moselufer. Dort auf dem Moselradweg immer weiter flussaufwärts; dabei Alten Kran, Zollkran und Römerbrücke passieren. Kurz vor der Konrad-Adenauer-Brücke das Moselufer wieder verlassen, schließlich mit Hilfe einiger Fußgängerüberwege auf den Abteihof von St. Matthias. Die Grabstätte von St. Matthias erreicht man im Kircheninneren über eine Treppe (oder Aufzug!) die zur Krypta hinabführt.

*Interessanter, aber längerer Alternativweg ab Kaiser-Wilhelm-Brücke (ebenfalls beschildert): die 'Dom-Route'. Sie führt durch die Trierer Innenstadt an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei zum Stadteil Heiligkreuz und von dort nach St. Matthias.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

www.bahn.de (hier sind die meisten Verbindungen zu ermitteln).

Anfahrt

Am besten mit der DB bis Koblenz Hbf, dann mit Linienbus weiter nach Stolzenfels (Haltestelle Schlossweg)

Zweitbeste Möglichkeit: Auto in Stolzenfels abstellen und später mit DB/Linienbus zurück nach Stolzenfels

Parken

In Stolzenfels kostenlos

Koordinaten

DD
50.304608, 7.592258
GMS
50°18'16.6"N 7°35'32.1"E
UTM
32U 399751 5573447
w3w 
///ablehnte.neigte.falschem
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

K.-J. Schäfer/ W. Welter: Ein Jakobsweg von Koblenz-Stolzenfels nach Trier: Der Pilgerwanderführer für den Mosel-Camino, Books on Demand (5. akt. Auflage 2017); ISBN 978-3833498886

Kartenempfehlungen des Autors

- diverse Topographische Karten 1:25000 (Hrsg.: LVermGeo Rheinland-Pfalz)

- 3er Kartenset 'Moselsteig' (Hrsg.: LVermGeo Rheinland-Pfalz). Hier ist - bis auf eine kleine Passage an der 1. Etappe -  auch der komplette Mosel-Camino eingetragen.

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Ordentliches Schuhwerk. Dem Wetter angepasste Kleidung. Ausreichend Getränke.

Fragen & Antworten

Frage von Martin Deistler · 25.10.2020 · Community
Ist der ganze Weg mit einem Rollator begehbar?
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Antwort von C Guttmann · 25.10.2020 · Community
Nein, leider nicht. Der Weg führt zwar teilweise über Asphalt oder Forstwege, dennoch verläuft er auch über Wanderpfade, Weinbergpfade, die uneben sind.
2 more replies

Bewertungen

4,7
(9)
jungwandern.de Online Wandermagazin 
12.03.2021 · Community
Ein sensationeller Wanderweg! Weinberge, Burgen und Burgruinen, Fackwerkidyllen wie Beilstein und Bernkastel-Kues, Moselschleifen, gutes Essen und Trinken. Am besten hat uns das uns vorher vollkommen unbekannte Osann-Monzel gefallen. Wir haben alle acht Etappen ausführlich beschrieben, und auch ein paar Tipps zusammengestellt: www.jungwandern.de/mosel-camino-Tipps/
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Foto: jungwandern.de Online Wandermagazin, Community
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Adi Atos 
22.05.2018 · Community
Hat hfsktg
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Elisabeth Roth
05.09.2016 · Community
Tolle Hilfe beim Pilgern
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Foto: Elisabeth Roth, Community
Mosel Campino
Foto: Elisabeth Roth, Community
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Fotos von anderen

+ 36

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
157 km
Dauer
46:50 h
Aufstieg
4.303 hm
Abstieg
4.244 hm
Höchster Punkt
435 hm
Tiefster Punkt
69 hm
Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights Geheimtipp

Statistik

  • Inhalte
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Funktionen
2D 3D
Karten und Wege
  • 8 Etappen
empfohlene Tour Schwierigkeit mittel Etappe 1
Strecke 18,1 km
Dauer 5:35 h
Aufstieg 531 hm
Abstieg 509 hm

Koblenz-Stolzenfels > Hünenfeld > Waldesch > Bleidenberg Oberfell) > Alken

5
von Wolfgang Welter,   Pilgerwege Deutschland
empfohlene Tour Schwierigkeit mittel Etappe 2
Strecke 17,6 km
Dauer 6:15 h
Aufstieg 442 hm
Abstieg 440 hm

Alken > Löf > Hatzenport > Lasserg > Burg Eltz > Kompesköpfchen > Treis-Karden

5
von Wolfgang Welter,   Pilgerwege Deutschland
empfohlene Tour Schwierigkeit schwer Etappe 3
Strecke 27,7 km
Dauer 8:10 h
Aufstieg 795 hm
Abstieg 758 hm

Treis-Karden > Kloster Maria Engelport > Beilstein > Lindenhäuschen (Grenderich) > Bullay

6
von Wolfgang Welter,   Pilgerwege Deutschland
empfohlene Tour Schwierigkeit schwer Etappe 4
Strecke 23,5 km
Dauer 8:05 h
Aufstieg 705 hm
Abstieg 721 hm

Bullay > Marienburg > Zell (Kaimt) > Bummkopf (Briedel) > Enkirch > Starkenburg > Traben-Trarbach

2
von Wolfgang Welter,   Pilgerwege Deutschland
empfohlene Tour Schwierigkeit mittel Etappe 5
Strecke 16,9 km
Dauer 5:00 h
Aufstieg 506 hm
Abstieg 421 hm

Traben-Trarbach > Bernkastel-Kues > Lieser > Brauneberger Juffer > (Osann-)Monzel

2
von Wolfgang Welter,   Pilgerwege Deutschland
empfohlene Tour Schwierigkeit mittel Etappe 6
Strecke 19 km
Dauer 5:20 h
Aufstieg 435 hm
Abstieg 505 hm

(Osann-)Monzel > Klausen > Minheimer Schutzhütte > Klüsserath

2
von Wolfgang Welter,   Pilgerwege Deutschland
empfohlene Tour Schwierigkeit mittel Etappe 7
Strecke 14,4 km
Dauer 4:35 h
Aufstieg 482 hm
Abstieg 475 hm

Klüsserath > Ensch > Zitronenkrämerkreuz > Schweich

1
von Wolfgang Welter,   Pilgerwege Deutschland
empfohlene Tour Schwierigkeit mittel Etappe 8
Strecke 19,9 km
Dauer 5:55 h
Aufstieg 497 hm
Abstieg 493 hm

Schweich > TR-Quint > Ehranger Heide > TR- Ehrang > Auf der Bausch > TR-Biewer > Trier > Trier St. Matthias

1
von Wolfgang Welter,   Pilgerwege Deutschland
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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