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Historienorte im Rhein-Hunsrück-Kreis

Rheinland-Pfalz, Deutschland

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Bei der Gestaltung eures Aufenthalts im Rhein-Hunsrück-Kreis habt ihr die Qual der Wahl. Um nicht den Überblick zu verlieren, haben wir die schönsten Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele übersichtlich zusammengestellt:
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Karten und Wege

Die 10 schönsten Historienorte im Rhein-Hunsrück-Kreis

Römerkastell
Historische Stätte · Romantischer Rhein
Römerkastell
Auf Schritt und Tritt durch römische Geschichte. Boppard gehörte zu den bedeutenden römischen Siedlungen am Mittelrhein. Durch die Eroberungsfeldzüge Julius Cäsars in Germanien, gelangte auch diese Region in den Machtbereich Roms. Bereits die Kelten lebten hier und gaben dem Ort den antiken Namen BAUDOBRIGA. Nach ersten römischen Siedlungsspuren am Anfang des Mühltales, unweit des westlichen Ortsrandes, entstand Mitte des vierten Jahrhunderts eine starke Festungsanlage mit dem Namen BODOBRICA, woraus sich der heutige Name BOPPARD entwickelt hat. Unmittelbar am Rheinufer gelegen, beeindruckte das spätrömische Kastell in römischen Zeiten durch seine Ausmaße. Mit 308 × 154 Metern bildete es ein ca. 4,7 ha großes Rechteck. Die Mauern wiesen eine Stärke von drei Metern auf den Landseiten und von zweieinhalb Metern an der Rheinfront auf. Mit neun Metern Höhe unterstrich die Anlage ihren wehrhaften Charakter, zumal an den Landseiten 20 hufeisenförmige Türme in regelmäßigem Abstand von rund 27 Metern das Kastell zusätzlich schützten.
Schinderhannesturm1
Historische Stätte · Hunsrück
Der Schinderhannesturm
An der Ostecke der ehemaligen Stadtbefestigung erhebt sich ein Befestigungsturm der ursprünglich als Pulvermagazin und Gefängnisraum diente. Als eines der wenigen Gebäude überstand er den großen Brand und die Zerstörung von 1689. Das steile, barocke Kegeldach sowie die westliche Freitreppe erhielt der Turm 1750. Seinen Namen trägt er nach dem berühmt-berüchtigten Räuber Johannes Bückler, genannt "Schinderhannes".Nach seiner Gefangennahme Ende Februar 1799 in Schneppenbach wurde er nach Simmern gebracht und dort inhaftiert. In der Nacht vom 19. auf den 20. August 1799 gelang ihm die Flucht aus dem bis dahin als ausbruchsicher geltenden Turm. Der Schinderhannesturm dient heute als Tagungsstätte und Versammlungsraum.Im Dachgeschoss des Turmes ist die Ausstellung "Realität und Mythos des Schinderhannes" zu finden.
Stadtmauer 1
Historische Stätte · Hunsrück
Historische Stadtmauer in Simmern
Die Sanierung und teilweise Rekonstruktion der Stadtmauer im Verlauf vom Römerberg entlang der Mühlengasse, an der Rückseite des Rathauses bis zum Haus Gass ist 2020 weitestgehend abgeschlossen. Durch den Ankauf und Abriss mehrerer Häuser in der Mühlengasse konnten Teile der mittelalterlichen Stadtmauer, deren Ursprung bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht, freigestellt und saniert werden. Durch die umfänglichen Sanierungs- und Rekonstruktionsmaßnahmen (2015-2020, die auch das Areal rund um die Stephanskirche integriert), ist es gelungen, diesen historischen Teil der Stadtgeschichte sichtbar und erlebbar zu machen. Ein Teil der Mauerkrone ist begehbar und bietet einen wunderschönen Ausblick über den Wingertsbergpark und das Umland.Am oberen Ende der Stadtmauer gelangen Sie zur Bastion am Römerberg.
Das Neue Schloss Front
Historische Stätte · Hunsrück
Das Neue Schloss
Die frühere mittelalterliche Burg in Simmern war unter Herzog Friedrich I. (1459 - 1480) zur Residenz der Simmerner Herzöge.Heute befinden sich das Hunsrück-Museum, die Kunstsammlung des berühmten Malers und Bildhauers Friedrich Karl Ströher, die Bücherei im Neuen Schloss, ein Festsaal mit Foyer, das Trauzimmer und die Tourist-Information im Gebäude. Der Festsaal dient hauptsächlich als Veranstlatungsort und Eventlocation.
Schleifenroute - Römer Kastell Boppard
Historische Stätte · Romantischer Rhein
Schleifenroute - Römer-Kastell Boppard
Auf Schritt und Tritt durch römische Geschichte. Boppard gehörte zu den bedeutenden römischen Siedlungen am Mittelrhein. Durch die Eroberungsfeldzüge Julius Cäsars in Germanien gelangte auch diese Region in den Machtbereich Roms. Bereits die Kelten lebten hier und gaben dem Ort den antiken Namen BAUDOBRIGA. Nach ersten römischen Siedlungsspuren am Anfang des Mühltales, unweit des westlichen Ortsrandes, entstand Mitte des vierten Jahrhunderts eine starke Festungsanlage mit dem Namen BODOBRICA, woraus sich der heutige Name BOPPARD entwickelt hat.
Historische Stätte · Romantischer Rhein
Begehbare Stadtmauer
Historische Stätte · Hunsrück
Bastion Römerberg
Mit der Zerstörung der Stadt Simmern im Mai und September des Jahres 1689 fiel auch die Bastion Römerberg. Auf dem Stich von Merian ist der Eckturm der ehemaligen Stadtbefestigung mit einer runden Turmhaube und fensterähnlichen Öffnung in der Turmunterseite abgebildet. Die alte Bastion war über ein Angstloch in der Decke erschlossen, was auf eine frühere Nutzung als Gefängnis schließen lässt. Die Sanierung der Bastion erfolgte zwischen 2005 und 2006.Genießen Sie den Ausblick über die Stadt hinunter zum Wingertsbergpark.
Kirche Außen 2
Historische Stätte · Hunsrück
Kath. Kirche St. Erasmus
Nach der Reformation ging die katholische Kirche an die Protestanten über. Den Katholiken stand erst 1872 mit der dreischiffigen neugotischen „St.Erasmus“-Kirche wieder ein angemessenes Gotteshaus zur Verfügung, welches die heimische Presse in ihrem Bericht über die Einweihung lobte als „Prachtbau und Zierde des Hunsrückens“.
Historische Altstadt
Historische Stätte · Hunsrück
Historische Altstadt
Sie möchten die Altstadt auf eigene Faust erkunden? Kein Problem!Wir empfehlen Ihnen als informativen Begleiter unseren "Historischen Innenstadtplan".
Goldener Pfropfenzieher
Historische Stätte · Romantischer Rhein
Goldener Pfropfenzieher
Durch den Düsseldorfer Maler Adolf Schroedter soll das Hotel seinen Namen „Goldener Pfropfenzieher“ um 1834 erhalten haben. Der ehemalige Name „Auspann am Rhein“ rüht daher, dass die Treidler dort früher ihre Pferde ausgespannt haben. Weitere Gäste waren Karl Simrock (deutscher Schriftsteller und Dichter), Emmanuel Geibel (deutscher Lyriker), Victor Hugo (französischer Poet und Autor) und ein russischer Baron. Einer Tafel links neben der zweiläufigen Treppe zur Folge soll Hoffmann von Fallersleben dort am 17. August 1843 das „Deutschlandlied“ gesungen haben.
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