Moorpackungen

Während bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts allein die ortsgebundenen Heilquellen, die mineralhaltigen Säuerlinge zu Bade- und Trinkkuren verordnet wurden, hat man um 1850 auch Moorbadekuren in den beiden Bädern Peterstal und Griesbach eingeführt.

Professor Weber, ehemaliger Direktor der Medizinischen Poliklinik in Freiburg, hat sich dabei große Verdienste erworben. In seinem 1863 erschienenen Werk "Die Kniebisbäder im Großherzogtum Baden" schreibt er über die gute Wirkung der Moorbäder. "Der Kniebis ist so reich an Moorgrund, besonders auf seinen höheren Lagen, dass Moorbäder leicht zu haben sind".

Weiterhin berichtete er damals schon über die gute Wirkung der Moor- und Schlammbäder der rheumatischen und arthritischen Leiden. Die Indikationen der Moortherapie sind auch heute noch im wesentlichen Krankheitsbilder aus dem großen Formenkreis rheumatischer Erkrankungen.

Anwendungen und Therapiemöglichkeiten

  • Naturmoorpackungen
  • Naturmoor Voll-/Teilbad
  • Moorkneten
  • Moorschlamm